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TripleNine – Fünf (Maischtertrack 2014)

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Der TripleNine-Track zum fünften FCB-Meistertitel in Folge. Beat/Mix: Fierce. Raps: Zitral, Abart, Silenus, Jean Luc Saint Tropez, Fetch. Cover: Kron. Mastering: Greenwood Studios.

Text: TripleNine – Fünf (Maischtertrack 2014)

1 Liebi für dä Club, 2 Farbe uff dr Bruscht.
3 Pünggt für e Sieg, 4 Bier geg dr Durscht.
Es bruucht nid viel und mir sinn glücklich.
Aber hänn au nütt drgege, wenn dr FCB uns 5 gitt.

Zitral: Vale blibb bi uns Pipi blibbt au do.
Bau dr scheens Hyysli und find dr e Frau do.
Schängg dr Stadt Kinder wo schutte wie du.
Und kaputti Mannschafte wäg putze wie du.
Willsch mi Karli sy? Bitte sag jo!
Döffsch e bitz go raise aber muesch wiidr koh.
E Match ohni di gliicht me Gaischterschpiil.
Drumm singi nur für di an dere Maischterfiir.

Abart: Ganz Basel am fiire, dr Pokal in dä Händ.
Lueg mir halte dä Titel syt me halbe Joorzähnt.
Trotz dreyfachbelastig und Defensivtaktik,
stoht d Räschtschwiiz im Absyts, will näbe uns kei Platz blybt.
D Erfahrig, s Wüsse und d Konstanz sin dr Schlüssel
Hän Leader wo fiehre, dominant nid z erschüttre.
S halbe Team isch verletzt, alli vorzeiche schlächt.
Chopf ufe Brust use, gwünne trotz all däm Päch!

Refrain

Silenus: E wytere Titel, wo isch d’Konkuränz?
Hän wieder s’Kontingent gsprängt, konsequänt.
Und trotz em fünfte mol minderets keini Emotione.
Bebbibluet am brodle, FCB-Droge.
E Merci an Yann, verdient s’Eins ufem Rugge.
Egal wohi de gosch, dä Verein hesch im Rugge!
Wie im siebte Himmel, niemols elei.
Ai Liebi, gross und klai weiss was y mein!

Jean Luc Saint Tropez: 5 mol anenand brennt dr Barfiesserplatz.
Mir bhalte dr Pokal am beschte grad in dr Stadt.
D Saison isch verbyy – und s isch wohrschiinlig nie
syt Joore so liecht – uns z schloo gsi wie die.
Für mitunter viili wird’s e Wunder bliibe.
Was mr die Runde widr für Plunder gspiilt hän.
Doch nid untertryybe mi het uns bewiise:
15 Unentschiide gän e Grund zem fyyre.

Refrain

Fetch: Wär will dr Titel? Mir sinn no unentschiede.
Här mit em Titel, mir hänn ys umentschiede!
Teile mängmol Pünggt, aber nie e Maischterschaft.
Die Reihe stoht bi fünf – das hett no kaine gmacht.
Und waisch du was isch geil do dra?
Jede Finger e Titel, jetzt kunnt die zwaiti Hand.
Drum singe mr nächtelang.
Und je nach Wätterlag, hänn mr bald e Sächser-Pagg.

Refrain

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Eine FCB-Hymne, ausnahmsweise ohne Titelgewinn

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Im Laufe meiner Rapkarriere durfte ich schon auf vielen beeindruckenden Basler Bühnen spielen: Kulturfloss auf dem Rhein, am JKF auf dem Barfi oder dem Theaterplatz, zur Euro08-Eröffnung auf dem Münsterplatz, in der ausverkauften Kaserne – Rossstall sowie Reithalle – oder an der FCB-Meisterfeier auf dem Stadtcasino-Balkon. Und am vergangenen Samstag kam nun also ein Kurzauftritt auf dem heiligen Joggeli-Rasen dazu…das dürfte schwer zu toppen sein. Zwar bekam ich im Mittelkreis, zugepfropft mit zwei Inear-Köpfhörern und ohne Brille, nicht allzuviel mit von der Stadion-Stimmung – ausser vielleicht dem Schlussapplaus und den Schemen meiner Visage auf dem Grossbildschirm, aber ein Auftritt im St.-Jakob-Park, kurz vor dem Anpfiff eines denkwürdigen Städtederbys, bei dem YB in letzter Minute gebodigt wird, das ist schon ganz grosses Kino. Das ist alles andere als selbstverständlich, sondern eine Ehre. Demut. Freude. Hühnerhaut…und so weiter.

Nun kann man sich zu recht Fragen, warum TripleNine mitten in der Saison mit einer neuen FCB-Hymne namens «Gschichte wärde gschriebe» – eine Hommaage an den FC Basel 1893 und seine Fans – um die Ecke kommt. Der Grund ist einfach: Weil das Stadion in der Winterpause mit einer neuen Soundanlage bestückt wurde und wir netterweise vom Audio-Sponsor (Messe Basel) gefragt wurden, ob wir die Boxen-Membrane entjungfern wollen. Da lässt man sich natürlich nicht zweimal bitten. Mein Dank gilt deshalb allen, die das möglich gemacht haben – vom FCB über die MCH und die Techniker bis hin zu Patricia Leber, die das Ganze aufgegleist hat.

Hier nun der Songtext sowie ein Überblick mit allen möglichen Audio, Video und Foto-Links.

– Als Gratis-Download kann der Song via fcb.ch gesogen werden (bis am 10.02.2014).
– Wer den Tune auf iTunes kauft, unterstützt das Fan-Projekt.
– Auf Soundcloud gibts den Track sowohl im Original als auch als  JLST-Remix.
– Bilder der Show gibts auf der TripleNine-Facebook-Seite.

TripleNine: Gschichte wärde gschriebe (FCB-Hymne 2014)

Fetch: Kennsch du die Stadt wo gärn chli anderscht tickt?
Wo alles andersch isch wenn s Volk im Stadion singt.
E Stadt e Region, vom Babbe zem Sohn.
Und egal wo mr strande loht ys Basel nid los.
Spieler wärde Helde und denn zu Legände.
Siege und lyyde, wil Triumph au mol ände.
FC Basel — e Schatz, e Juwel.
Die Stadt gitt dr Kraft und Fans gänn dir Seel.

Abart: Hänn e Platz in unsrem Härz für dä Club reserviert,
trage d Farbe permanänt wie unter d Hut tättowiert.
Ganz Basel salutiert will du uns beriehrsch,
öb Schugger oder Dieb — gohts ums Schutte gsehn mrs glych.
Schlohsch e Brugg fürs Volgg, bisch dr Punkt wo vereint,
hesch Verluscht und Erfolg mit Hundertuusige teilt.
Und ä Stadion isch z klei zum zeige wie das isch.
Bi dir fühl y mi dehei, bitte blyb wie’d bisch!

Refrain: Das isch unser Club, mir gniesse die Momänt wil
Gschichte wärde gschriebe und verhebe denn unändlich.
Titel und Kapitel und es wird nie sälbschtverständlich.
Alles wo mr wänn isch…dr F-C-B.

Zitral: Vom grosse Fisch bis zum kleine Arbeitslose,
hämmer alli unseri Johreskarte in dr Hose.
Wo au immer du spielsch, wirdsch begleitet vo Horde,
für di stöhn mr zämme und kein goht verlore!
Du bisch d Seel vo dr Stadt, di Geischt in uns,
gspyyr di Heimstett bäbe wenn die Einheit gumpt.
Schiess e Gool für uns und bitte schiess no eins meh,
und loss Tabälleplätz frey, uff Platz zwei oder drei!

Jean Luc Saint Tropez: Mir stöhn zämme uffm rotblaue Pfad uss dr Dunkelheit,
das isch Wille, Kampf, Tradition und Verbundeheit.
Ussteile, yystecke, uffstoh und wider dra,
in Zyte vom Triumph und nach dr bitterschte Niederlag.
Dr Grad isch schmal zwüsche Säge und Päch,
doch au die schlächte Momänt hänn ys wäsentlich prägt,
über Generatione vererbt, vereint Spiel für Spiel,
nid du suechsch di Club, nei di Club findet di!

Refrain: Das isch unser Club, mir gniesse die Momänt wil
Gschichte wärde gschriebe und verhebe denn unändlich.
Titel und Kapitel und es wird nie sälbschtverständlich.
Alles wo mr wänn isch…dr F-C-B.

Silenus: Egal vo wo de kunnsch, öb Land oder Stadt,
spielt Basel e Match, simmer ei Mannschaft,
und s’isch widr eimol meh, dr Zauber in dr Luft,
Rauch in dr Luft, rot blau isch dr Grund!
Hänn e Kurve im Rugge wo dr Name au verdient,
wie ne Burg lueg uffe, sehsch die Fahne das isch die,
wo zeigt was Macht isch, seit was Sach isch,
du bisch FCB, wenn de eins mit dr Stadt bisch!

Bridge: Wenns blau am Himmel sich mit Oberot mischt,
und dr letscht goldig Strahl di Blick denn trifft,
denn weisch als Basler vo wo d Farbe sinn,
wo’s Volk in de Strosse uff ihrne Fahne schwingt!

Refrain: Das isch unser Club, mir gniesse die Momänt wil
Gschichte wärde gschriebe und verhebe denn unändlich.
Titel und Kapitel und es wird nie sälbschtverständlich.
Alles wo mr wänn isch…dr F-C-B.

Credits: Gschichte wärde gschriebe
Raps: Fetch, Abart, Zitral, Jean Luc Saint Tropez, Silenus
Beat, Mix & Mastering: Fierce
Scratches: DJ Johny Holiday


Brandhärd am FCB-Neujahrsessen

Das war ein Jahresauftakt nach Mass: Zusammen mit Abart, Jean Luc Saint Tropez und Zitral durfte der Härd am Freitag als «Überraschungsgast» am Neujahrsanlass des FC Basel im Palazzo Colombino auftreten.

Wir wussten nicht wirklich, ob die beiden Meistertracks «Freinacht» (2010) und «Das isch Macht» (2011) ins Abendprogramm der erhabenen Gesellschaft mit Gourmet-Menu, Akrobatik-Einlagen, Gesang und Tanz passte. Er tat es! Pipi, Beni und Alex hats jedenfalls am Schluss nicht mehr auf den Stühlen gehalten und Heiko forderte danach unverholen und subito die Tracks ein.

Die Bilder stammen von Sacha Grossenbacher (danke!). Weitere Fotos, einen «Matchbericht» sowie ein zweites Kurzvideo gibt es auf der FCB-Homepage.


Das Orakel sprach…der FCB vollendete


Was für ein Spiel! Was für eine Nacht! Was für ein Aufwachen! Ohne Ohren hätte das Grinsen uns Baslern glatt den Schädel gespalten. Zum Zmorge durfte ich dann mir uns noch Interview auf der Zunge zergehen lassen, welches ich gestern nach dem FCB-Sieg über Manchester United mit dem Journalisten David McDonnell von der englischen Zeitung «Daily Mirror» geführt habe. Und das Sätze enthält wie: «Das Team ist einfach nicht genug stark, um gegen Basel, Real Madrid oder Bayern München zu bestehen.»

Nun muss ich Euch leider alle enttäuschen. Das wird jetzt ganz hart! Das Spiel war nämlich getürkt (so wie Lyon gegen Zagreb), wie das unten stehende Bild aus der BaZ-Redaktion beweist: «Sensation ist perfekt: FCB wirft ManU raus», steht da. Am Mittwoch um 16:32. Das sind über vier Stunden vor Anpfiff! Das ist der eindeutige Beweis, dass Christoph Blocher nicht nur die Basler Zeitung, sondern auch den FCB-Sieg gekauft hat. Was man nicht alles so macht, wenn einem langweilig ist;)


Abart, Brandhärd & Jean Luc Saint Tropez – Das isch Macht (Maischtertrack 2011)

Ja was für ein Zufall! Soeben bin ich auf meiner Festplatte über folgenden Track gestolpert.

Abart: Das isch unsre Momänt, tuusigi Fans,
wo dr Seibi verzaubre, alles was sich gstaut het.
Jedi Emotion, jedes rettende Goal.
D Saison isch verbyy – jetzt git s dr Lohn.
Eimol mehr chömer fiire ufem Barfüesserplatz,
wo d Laola überschwappt, ei Gfühl, ei Stadt.
D Joorhundert-Maisterschaft ab in d Königsklass.
Uf diräktem Wäg – lueg gerächt isch gerächt.
Wär sorgt syt Joore für Pünkt in dr Wärtig?
Wär isch für d Schwiz di würdigst Verträttig?
Isch würklich fähig uf däm Niveau z bestoh?
Blybt Meister für immer, stygt nie meh vom Trohn.
Fetch: Booyaka – FCB, Superstars.
Fink, Frei und Co. Risse wieder d Bude ab.
Die Basler – niemmer hett sie unterkriegt.
In Ziiri sinn mr glaub zur Zyt grad unbeliebt.
Dr Pryys vom Erfolg – doch das isch unser Bier.
Mir hän dr Titel, euch blybt d Bundesfyyr.
Dä Dangg gooht an Franco Costanzo.
Dä Titel: für di – adios Muchacho.

Kopf uffe, Bruscht use, ab in d Stadt.
Basel brennt und macht Krach hütt Nacht.
Rotblau, Basel – das isch Macht!
Das isch Macht! Das isch Macht!

Maggi: Kei Gnad am Faind, mir verschoone nütt.
Ei Stadt, ei Team, Mission erfüllt.
Mir nützes yyskalt uss, wenn dr Gegner patzt.
Es gitt nur ai Drhai – das isch dr erschti Platz!
Löhnd sie pfyffe, eeländs huere Saupack.
Ihr läbed in Käffer, mir in dr Fuessball-Hauptstadt.
Mit em Streller und em Frei – in dr Liga gitts e Packig.
Mi Heimat isch Basel, y gib e Figg uf d Schwizer Nati.
Schickane zum Trotz – mir hänns allne zeigt.
Zu Banause in Bärn und St. Galle greist.
Dasch mol e Goal. Mir sinn Maischter! Die Beschte!
E Stadt rotblau, Basel weiss wie me feschted.

Kopf uffe, Bruscht use, ab in d Stadt.
Basel brennt und macht Krach hütt Nacht.
Rotblau, Basel – das isch Macht!
Das isch Macht! Das isch Macht!

Das isch unsre Momänt, tuusigi Fans,
wo dr Seibi verzaubre, alles was sich gstaut het.
Jedi Emotion, jedes rettende Goal.
D Saison isch verbyy – jetzt git s dr Lohn.


Ja moi – Lautstarke Basler in der Allianz Arena

Das Spiel des FC Basel gegen Bayern München ging zwar mit 0:3 flöten (wie befürchtet…zu viel Euphorie macht mich immer misstrauisch). In Sachen Fan-Support aber haben die bis zu 10’000 Basler Fans den rund 56’000 Bayern-Anhängern gezeigt, wo der Hammer hängt.

Genau so hat es sich Valentin Stocker vor dem Spiel gewünscht, als er meinte, die Basler sollen einfach lauter sein als die Bayern. Die Fans des «grossen FCB» sind aber gemäss R.H. aus B. – ein bekannter Sportjourni aus der Region –  aber eh nur «Fussball-Touristen, die vor lauter fotografieren vergessen, Stimmung zu machen». Irgendwie hat er recht.


Stylegott Thorsten Fink

A fescher Bua: Unser FCB-Trainer Thorsten Fink hat nicht nur beim Griff ins Spieler-Kader ein geschicktes Händchen, nein, auch der Griff in den Kleiderschrank gelingt dem «Duke» meisterhaft: Bei der Pressekonferenz ein Tag vor dem Spiel gegen die AS Roma trug der Herr heute einen feinen, braunen Kaschmirpullover, dazu gleichfarbiges Hemd und Hose. Das Tüpfchen auf dem «i» war jedoch sein Schuhwerk…

…superfreshe Nike Aina Chukka in der Farbe eines guten Rotweins. Na dann hoffen wir, dass Fink auch morgen wieder ein gutes Händchen beweist und sein Team so stilsicher auftritt wie beim 3:1-Auswärtstriumph in Rom.

PS: Erinnert Ihr Euch noch an die Y3-Sneaker von Valentin Stocker?