Beiträge mit Schlagwort “Bounce

TripleNine-Exclusives an der Bounce-Cypher

Black Tiger, Shape, KWAT, E-Light und TripleNine – Basel war gut vertreten an der grossen Bounce-Cypher bei SRF Virus (hier die Zusammenfassung). Hier der TripleNine-Ausschnitt von Silenus, Abart und meiner Wenigkeit.

Ebenfalls erwähnenswert: Der hammerharte Chilz-Part. Unter dem Foto gibts zudem den Text zu meinem Exklusive.

Foto: Oli Baer/SRF

Foto: SRF Virus/Oli Baer (rundumsbild.ch)

Fetch-Exklusive
TripleNine-Schabernack, lueg e mol die Basler aa.
Mach nid ein uff Jesus, mir nagle di an Marterpfahl.
Red nid vom Nordweschte als wär das no s Neandertal.
Ihr hänn schöni Pussies, doch krieged do e Schwanz in Arsch.
Anderscht hart.
Elefante uff em Bölche, dr Fetch isch ihre Hannibal.
E B-Boy im Cypher, y step mol uf s Laminat.
Brandhärd isch back – Pathos und Panzerstahl.
Sie würde uns gärn abschryybe.
Ihr sinn mini Kinder, viellicht hätt-y sötte abtryybe.
Sage mr Bounce wär e Laufstäg.
Was wär dr lieber so rein vom Sound här?
Mode oder Stil? Zytlos oder progressiv?
Bi uns seit me bite, wenn willsch Opfer syy.
Schön gseehsch uss im superänge Shirt.
Im Cypher könnt me meine, dass vor schwule Männer twerksch.
Aber easy au ych bi mängmol e schräge Kauz.
Z fuul zum doubletime, y penn lieber uff dr Couch.
Exklusiv – so kriege drs bi Bounce.
Straight dr Nase noo, wie im Pablo si Schnauz.
Und spicy, wie sini Chicken-Pfanne.
Bier und Beats – mehr kasch nid verlange.
Hardcore-hängebliebe wie Serrano Schinke.
Ladies läcke Lippe wenn sie mir am Bahnhof winke.

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Gangstacomedy mit Kiko und Boro (361 Grad)

Bevor ich zum Royal Arena Festival komme, hier der Nachtrag zur Show am Donnerstag: Das Bounce-Interview mit Kiko und Boro alias 361 Grad war ja wieder einmal bestes Entertainment, Gangstacomedy (Podcast hier). U.a. erklärten die beiden St. Galler mit dominikanischen Wurzeln den Unterschied zwischen Schweizer Frauen («die brauchen keinen Mann, nur als Accessoir – das sind Selbstversorgerinnen, Amazonen») und solchen aus ihrem Herkunftsland, der Dominikanischen Republik («In Santo Domingo kann man keine Frau so einfach heimnehmen» und «dort ist ein Mann noch ein Mann»).

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Brother Ali – Das Interview des Jahres (Video)

Es war eine meiner eindrücklichsten Begegnungen 2010: Das Bounce-Interview mit Brother Ali, einem zum Islam konvertierten Rapper aus Minneapolis. Selten habe ich einen Mcee so weise und bedacht reden (und rappen) hören. Der Herr scheint, trotz seiner nicht leichten Vergangenheit, mit sich im Reinen zu sein – dies strahlt er zumindest aus. Hier gibts das zweiteilige 24-Minuten-Interview nun erstmals als Video. Jede einzelne Minute lohnt sich…

«Ich habe meinen Namen von einer 6-jährigen Schülerin bekommen», erklärte mir Brother Ali während des Backstage-Gesprächs am Openair Frauenfeld im Juli 2010 (siehe oben). Zudem äusserte sich Ali ausführlich zu seinem islamischen Glauben und der Wahrnehmung der Moslems in der Welt (unten). Wenn alle Menschen so belesen, bedacht und tolerant wären, wie dieser Rapper, gäbe es wohl weniger Konflikte auf dieser Welt.

Als sehbehinderter Albino musste Brother Ali schon im Kindesalter erfahren, was es bedeutet, Aussenseiter zu sein – HipHop war sein Weg, um sich Respekt zu verschaffen: «Wenn man aufwächst und so aussieht wie ich, hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man stärkt irgendwie sein Selbstbewusstsein oder man wirft sich vor den nächstbesten Bus,» erklärt er in einem lesenswerten Interview auf formatmag.com.

Kollege SimonAyEm war zudem so nett und hat einen Teil des Bounce-Interviews niedergeschrieben (danke!)…

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Bounce-Podcast: Tinguely und das Goldwasser

Du kennst das neue Album von Tinguely dä Chnächt nicht? Selber schuld. Du hast am Donnerstag das Tinguely-Interview bei Bounce verpasst? Shame on you! Hier gibts das interessante Gespräch als Podcast zum nachhören – natürlich inkl. diverser Album Songs.

Und darum gings: Mir «Bar» hat Tinguely eines der besten Schweizer Rapalben des Jahres abgeliefert (neben Baze, Tommy Vercetti und Semantik). Bei Bounce blickte der Zürcher Rapper nochmals auf seinen viel beachteten Zweitling zurück. Und wir unterhielten uns über explizite Texte, Bligg sowie Goldwasser – ein Wort, das Missverständnisse verursachen kann. So auch bei einer Kollegin von Tinguely, dessen Einladung zum Bier bei der guten Dame falsch ankam.

Zudem zeigte sich «Blingeli» hoch erfreut über die gute Resonanz zu seinem neuen Album. Und er kündigte eine neue CD an: Im ersten Quartal 2011 soll ein gemeinsames Album mit dem Zürcher Rapkollegen Skor erscheinen – voll mit Songs, die innert kürzerster Zeit spontan entstehen und roh und dreckig daherkommen sollen. Daneben liess Tinguely seinen NY-Aufenthalt nochmals Revue passieren. Und er erklärte, warum sehr persönliche Texte für ihn das selbstverständlichste sind.

Keine Zeit zum Bounce live hören? Den Podcast zur Sendung kannst du dir ganz einfach hier abonnieren. Die aktuelle Playlist findest Du auf Aightgenossen.ch.


Hasen-Alarm bei Bounce: Tafs mit «Gschwäll»

Sie sehen sich als alte «Hasenimbiz». Sie kommen aus dem Oberbaselbiet und reden entsprechend. Sie sind die TAFS. Mit dem neuen Album «Gschwäll» war das Quartett bei Bounce – und es blieb kein Auge trocken. Es ging nämlich sehr, sehr gschwällig zu und her. «Gschwäll» ist Oberbaselbieter-Slang und heisst nichts anderes als «Gschwätz». Und darin ist die Bounce-Crew ja Weltklasse (hier gibts die gesamte Sendung zum Download).

Wenn also die Taz-Aman-Flink-Squad auf der Matte steht kommt es u.a. zu Szenen wie dieser: Bounce ruft die Hörer dazu auf, via Shoutbox Baselbieter Schimpfwörter (die wir auf dem Tafs-Album vermissen) zu nennen. Da aber nicht all zu viele zusammenkamen bezichtigte der unverschämte Taz, Preesi des Tafs-Vereins, das Radio DRS der Zensur. Bounce-Moderator Carl Funkster rettete die Ehre des Staatlichen Radiosenders jedoch tapfer mit dem Hinweis, dass es im Oberbaselbiet wahrscheinlich kein Internet gebe. Und so gings dann im ganzen Interview weiter – inklusive Accapella-Freestyle. Auch diesmal ist der Podcast ein absolutes Must! Nahmean? Hier gehts zur Playlist…

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Klassik und Elektro statt Bounce – dafür gibts zwei Podcasts

Weil DRS Virus heute Abend, zusammen mit DRS 2, unter dem Motto «Klassik meets Elektro» live (ab 20h) aus dem «Kulturcafé» Unternehmen Mitte sendet, gibts kein Bounce. Dafür habt ihr nun Zeit, die letzten beiden Shows nachzuhören – es lohnt sich nämlich. Am 30. September hatten wir Soundkolonee aus Rheinfelden live zu Gast. Die Aargauer erklärten im Interview u.a. warum sie sich in den letzten Monaten quasi verdoppelt haben und wieso es sage und schreibe gut zehn (!) Jahre gedauert hat, bis zum Debut-Album «Heb d’Frässi», das jetzt vorliegt. Hier gibts den Podcast dazu.

In der Woche zuvor, am 23. September, hatten wir zudem Heabros am Start. Der Basler KIS und der Badener N1zag Coolton präsentierten ihr Album «Soulfood», das hält was der Name verspricht: Nachdenkliche Texte über die endprechenden Beats. Vielversprechend, die beiden Newcomer! Überzeugt Euch selbst im Podcast. Die Playlists zu beiden Sendungen hibts wie gewohnt bei den Kollegen von Aightgenossen.ch.

PS: Curse hat soeben verlauten lassen, dass er seine Rapkarriere vorerst (?) beendet, um sich seinem neuen Projekt The Achtung Achtung zu widmen. Alles Gute, Mike, auf diesem Weg!


Bounce feiert Sentinos-Comeback und pumpt Milchmaa im Ghettoblaster

Für alle Dudes, welche die letzten Bounce-Sendungen verpasst haben: Vergangenen Donnerstag hat SENTINO aka SENTENCE bei uns seine Comeback-Pläne konkretisiert. Geplant sei ein Mixtape unter der Leitung von Berns Beatbastler N°1 Sad mit diversen Top-Rappern aus der Schweiz, danach will der «Berliner Weisse mit Schuss» von der Schweiz aus mit einem neuen Album wieder ins deutsche Rapbiz eingreifen – und das alles, nachdem er 2008 frustriert den Rückzug aus dem Deutschrap bekannt gegeben hatte. Zum Glück hat er es sich nun anders überlegt. Zur Feier des Tages präsentierte Senti zwei neue Songs sowie 32 exklusive Live-Zeilen…alles nachzuhören im Podcast. Und dann – hohoho – war da noch dieser Milchmaa bei uns…

Nice, he?! Bounce pumpt seit rund zwei Wochen die «Jugo Tempo Boombox Vol. 1» von Milchmaa und DJ Redrum. Das Gratis-Mixtape von einem der vielversprechendsten Rapper im Lande gibts hier zum Download (Empfehlung!). Der Churer huldigt auf dem Mixtape den Plattenkisten seiner Eltern und bereichert Sound aus Ex-Jugoslawien mit seinen Raps – einmalig und so noch nie gehört…das ist originell meine lieben Ami-Beat-Langweiler! Milchmaa war am 5. August bei uns zu Gast. Das horizonterweiternde Interview gibts hier. Und dort gibts die Playlists zu den beiden Shows sowie die vergangenen Podcasts…

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