Beiträge mit Schlagwort “2007

Gratis auf Soundcloud: TripleNine – Giftig (2007)

Als kleines Dankeschön für die grosse Resonanz auf unsere FCB-Titelhymne «Fünf» – und damit man TripleNine nicht nur wegen der Maischtertracks kennt – haben wir unser Debut-Album «Giftig» aus dem Jahr 2007 komplett ins Netz gestellt. Gratis, versteht sich. Danke für den Support und viel Spass! Das dritte TripleNine-Album ist übrigens in der Mache.

«Giftig» ist das Debut-Album der 2006 in Brandhärds Milieu-Studio gegründeten Basler Rap-Allstarcrew TripleNine. Gründungsmitglieder sind die Beatproduzenten Fierce (Brandhärd), SimonAyEm (auch Rapper) und DJ Johny Holiday (Brandhärd)sowie die Rapper Abart (Taktpakt), Fetch (Brandhärd), Jean Luc Saint Tropez (Stuuberocker), Thierrey (Freakanoid) und Zitral (Stuuberocker). Ebenfalls Teil der Crew ist Graffiti-Legende und Hausgrafiker Kron.

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Sternenwein zur Sonnenfinsternis

Alle gucken heute nach oben, um die partielle Sonnenfinsternis zu sehen. Mir hat der Himmel bereits gestern Grosses offenbart – ohne mich zu blenden: Der Celeste (zu Deutsch: «himmlisch», oder – nach ein paar Flaschen – auch «himmelblau») aus dem Hause Torres reift auf 895 Metern über Meer. Sooo hoch also, dass «you can almost touch the stars and shape the clouds», wie die (Marketing-Menschen der) Macher stolz auf ihrer Homepage schreiben. In der Tat war dieser Tempranillo aus der Appellation Ribera Del Duero, eine der bekanntesten im Land des Fussballweltmeisters, himmlisch – die Sterne kreisten danach aber (leider) nicht um meine Glühbirne (ich war unter der unverdeckten Sonne skifahren), sondern sie prangten funkelnd über dem Himmel von Laax. Und natürlich auf der irgendwie stylischen Etikelle.

Celeste Crianza Ribera Del Duero 2007

Celeste Crianza Ribera Del Duero 2007

 


Griechischer Wein im Hohen Dolder

Bei einem solchen Fest wird man gerne 30: Die besten Menschen aus meinem Leben, versammelt im malerischen Altstadthaus der altehrwürdigen Basler Vorstadtgesellschaft Zum Hohen Dolder zwecks feuchtfröhlichem Wiedersehen. Das architektonische Schmuckstück steht an bester Lage in der St. Alban-Vorstadt und bietet eine idyllische kleine Pfalz auf den Rhein hinaus (hier gibts Historisches zum Haus). Aber auch das Interieur lässt nichts zu wünschen übrig…

Um die griechische Wirtschaft wieder anzukurbeln, wurde hellenisch gegessen (love it!) und getrunken. Held des Abends war der 2007er Amethystos des Weinguts Costas Lazaridi. Eine Rotweinmischung aus der bergigen Region Drama unweit der bulgarischen Grenze, bestehend aus Cabernet Sauvignon, Merlot und der griechischen Limnio-Traube. Seinen Namen hat der feine Tropfen vom Amethyst, einem violetten Quarzstein mit ganz besonderer Eigenschaft: Eine alte Legende besagt nämlich, dass nicht betrunken werden kann, wer einen Amethyst in den Händen hält. Auf den Wein trifft dies jedenfalls definitiv nicht zu, wie ich schnell merken musste.

Gefüllte Weinblätter, Tsatsiki, Mousaka, Bifteki…und das in diesem Ambiente. Was gibt es besseres? Das hervorragende Catering lieferte übrigens die Griechische Taverne aus Münchenstein.

1502? Ok, da kommt man sich wieder ziemlich jung vor;)


Gérard Bertrand – Minervois-La Livinière (2007)

Sie mögen ein exzentrisches Staatsoberhaupt mit Napoleon-Komplex haben, und die Atomenergie befürworten (immerhin keine Atombomben-Tests mehr), aber Rotweine machen können sie halt…die Franzosen. Am Mittwoch hatte ich die Freude, den 2007er Minervois-La Livinière (AOC) des Languedoc-Winzers Gérard Bertrand zu kosten.
Da ich – leider – kein Weinexperte bin, kann ich nixx zum Tropfen aus der südfranzösischen Domaine des Garennes sagen – ausser, dass ich ihn gerne getrunken habe. Dafür aber kann ich Interesantes berichten über Gérard Bertrand, den Erschaffer des Minervois-La Livinière: Der Typ war bis in die 90er aktiver Rugbyspieler für Frankreich. Nach seiner Karriere nahm Bertrand viel Geld in die Hand, um ein eigenes Weingut zu erschaffen und um Gesellschaft zu gründen, welche die besten Winzer des Languedoc vereinen sollte. Offenbar ist ihm beides gut gelungen.