Archiv für Februar, 2011

Dolor de cabeza dank Les Sentius 2006

Dieser Wein hat mir und M.B. aus B. am Mittwoch den Abend in meiner Lieblingsbar versüsst – und am Donnerstag meinen Kopf gefickt (oder war es das Bier, dass ich Depp dummerweise danach noch zu mir nahm? Bier auf Wein…).

Les Sentius heisst der Tropfen der Kellerei Celler Joan Simó aus der katalanischen Weinbauregion Priorat. Und langsam wird mir (Laie) bewusst, dass ich Assemblagen mit Cabernet-Trauben mag. In diesem Fall ist es die Mischung von Cabernet Sauvignon, Cariñena, Garnacha, Merlot, Syrah. Die edlere Variante des Sentius heisst Les Eres (enthält keinen Syrah) – und wurde mir von T.K. aus B. vor ein paar Monaten zum Geburtstag geschenkt. Nun muss ich nur noch ein paar Jaare warten, bis der Saft trinkreif ist.

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Heute kochen wir: Bananenwickel nach BaZ-Manier

Arbeit macht frei…äääh hungrig. Das haben auch die Kollegen vom Infamy-Blog bemerkt und zur Sammel-Aktion «Bananen für die BaZ» aufgerufen. Begründet wird die rührende Aktion so:

Die abermals dezimierte Crew sieht sich vor die schwierige Aufgabe gestellt, mit immer weniger Manpower eine immer bessere Zeitung zu machen. Das braucht Energie. Und keine Frucht spendet mehr Energie als die Banane.

Ja wo sie recht haben, haben sie recht. Deponiert werden sollen die gelben Schlauchäpfel (huch, schon wieder ein Nazi-Wort…das muss wohl der Blocher-Einfluss sein) vor der Glastüre der BaZ-Redaktion am Aeschenplatz. Nun, bis jetzt habe ich leider noch keine Bananen vor unserer Pforte entdeckt (vielleicht wurden sie von enttäuschten Starbucks-Kunden weggegessen…der Kaffeetempel wurde nämlich letzte Woche dicht gemacht – nixx mit Banana Latte also). Für den Fall, dass wir aber in den kommenden Tagen – wie ich hoffe – mit Bananen zugebombt werden, habe ich das passende Rezept parat: Bananenwickel nach BaZ-Manier. Gut und billig. Viel Spass beim Nachkochen…

Bananenwickel nach BaZ-Art from Fetch on Fire on Vimeo.

Zutaten: Bananen, Schinken, Senf, Crème Fraiche, Curry-Pulver und Reibkäse. Dann ca. 20 Minuten bei 200 Grad in den Ofen.

PS: Die infame Bananen-Spende-Aktion ist eine super Sache, wie ich finde. Endlich kommen mal konstruktive, praktische Vorschläge von Aussen. Denn die 18’700 Unterschriften die der Exilberner in Basel gesammelt hat, kann man ja schliesslich nicht vertilgen.

PPS: Der Song im Video stammt von einem meiner Lieblingsmixtapes 2010: Asher Roth & Nottz – Rawth (Edit: F*#ck…YouTube hat den Song blockiert. Dabei hab ich alles so schön auf den Beat geschnitten…grrrh. Darum gibts das Video jetzt via Vimeo. Ätsch.).


Die Härd-Première in der Kuppel ist geglückt

Am Freitag hatten wir unsere Feuertaufe in der Kuppel – zum ersten Mal durften wir die Bühne des altehrwürdigen Ewig-Provisoriums rocken. Und es war gut. Ein lautes Dankeschön an alle, die gekommen sind und uns einen denkwürdigen Abend beschert haben.

Hier gibs Fotos des Abends, der übrigens unter dem Motto «Rap against Wasserschaden» stand…denn – Ihr werdets wohl wissen – das Brandhärd-Jahr begann mit einer Überschwemmung im Studio. Und da unsere Homebase nun seit Wochen von Handwerkern und Entfeuchtungs-Maschinen bevölkert wird, ist es uns dummerweise noch nicht möglich, neue Tracks zu machen. Drum gabs am Freitag auch nichts Neues zu hören – sorry for that. Beim nächsten Mal gibts dann hoffentlich wieder frische Härd-Häppchen;)


Run and gun an der muba

Wundert Euch nicht, wenn Ihr meine Fresse heute in der Tagesschau oder sonstwo sieht – sorry! So kam es zum Schlamassel: Heute hatte ich den Auftrag, die muba-Eröffnung zu filmen. Natürlich liess ich mir den anschliessenden Rundgang mit Frau Bundesrätin nicht entgehen. So viele Medienleute – da packt einen der Jagdinstinkt. Run and gun, nenn ich das. Fotografen fotografieren Fotografen beim Fotografieren – und, wenn der Weg grad frei ist, auch Eveline Widmer-Schlumpf mit ihrem auffälligen, violetten Hermes-Halstuch.

Sie war aber dummerweise nicht der einzige Farbtupfer – ich weiss auch nicht, wie ich auf die Idee kam, meinen türkisfarbigen Etro-Pulli zu tragen. Nunja…ist auch nicht schwierig in dieser tristen Masse von Politikern und Journalisten aufzufallen. Statt der muba-Videos – endlich konnte ich Guy Morin zu seinen unsagbaren MTB-Schuhen befragen – präsentiere ich Euch zum Wochenende aber lieber meine Lieblingsfilme der letzten Tage. Und diese sind in aller Ruhe entstanden.