Archiv für März, 2010

Schwarze Amazonen hijacken die Redaktion

Energieschub kurz vor dem Weekend: Soeben haben fünf (oder so) Burn-Babes die BaZ-Redaktion gestürmt, um uns mit ihren neusten Shots zu verführen. Fazit: Promo – heiss, Produkt – scheiss…die Drinks munden nämlich nicht wirklich. Danke trotzdem für den Überraschungsbesuch! Kommt dich bitte am Montag um 8:00 Uhr nochmals vorbei.

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Scotty-Shirt und SMS-Flirt…wer lacht als letztes?

Das waren noch Zeiten: Sommer 2004, Splash!-Festival in Chemnitz, Campen mit den Tafs und den Scrucialistst, Party bis zum abwinken…und natürlich Geld rausballern. Die Euros für dieses Scotty-Shirt waren wahrscheinlich noch die am besten investiertesten…

Leider ist das Shirt, gestaltet von der Deutschen Sprayer- und Breakdance-Legende (Southside Rockers) Scotty 76, etwas in die Jahre gekommen (es war ein grosser Fehler, das Teil zu waschen;)…deshalb wird der Lumpen aussortiert und findet hier in Form eines Remember-Fotos seine letzte Ruhe. Zum Glück hab ich mir inzwischen ein neues machen lassen – diesmal aber mit «Bounce»-Schriftzug. Das Teil strahlt noch wie am ersten Tag, stinkt aber ein bisschen, weil ich es noch nie gewaschen habe;)

Die freshen Scotty-Shirts – und vieles mehr – können übrigens auch per Internet bestellt werden bei Artistik World. Die Jungs haben sich in Deutschland zu einer festen Grösse gemausert und customizen auch gerne die Kleider von tourenden US-Stars. Aber im Vergleich zu TripleNine-Airbrusher Kron (aka Hipanic Bastard) sind das natürlich alles Stümper;)

Das Fetch-Shirt (R.I.P.) von Sir Scotty erinnert mich zudem daran, dass ich an jenem Splash! im Sommer 2004 zum ersten Mal SMS- und Telefonkontakt mit meiner Liebsten hatte…sie am Party machen in Basel, ich besoffen in Chemnitz. Zusammengebracht wegen eines (un)glücklichen Zufalls. Tafs und Scrucialisits haben mich hämisch ausgelacht. Nun sitz ich zu Hause und die Dame schäft nebenan mit unseren zwei Kleinen…wer lacht nun als letztes, hä?;)

PS: Die Roaming-Gebühren für den Fern-Flirt waren – wie mir gerade einfällt – wohl doch noch die ein bisschen besser investierten Euros, als die fürs Shirt;)


Wen haben wir denn da?

Grüezi wohl! Teusch‘ ich mich, oder guckt mir da Ivan Ergic engegen? Endeckt an der Ecke St. Jakob-Strasse/Lange Gasse.

Hoffen wir, dass der Gute weiterhin eine tolle Zeit bei Bursaspor in der Türkei hat. Derzeit (26. Spieltag) grüsst Ergic mit seinem Club mit von der Spitze der Süper Lig (55 Pkt.), dicht gefolgt von dem Istanbuler Trio Galatasaray (53), Besiktas (51) und Fenerbahce (49). Würd mich Freuen, wenn der Ausnahmefussballer (und Philosoph;) Ergic die Meisterschale holt. Genauso wie Christian Gross in Stuttgart und der FC Basel natürlich.


Auf Heavy Rotation: John Bello Story 3

Kool Savas‚ neues Streetalbum John Bello Story 3 haut mich derzeit komplett aus den Socken – und das nicht bloss wegen der grossartigen Single Immer wenn ich Rhyme (Deutschrap hat eine neue Hymne, wie ich hier schon geschrieben habe. Auch der Monster-Remix überzeugt). Meine momentanen Favoriten: Mach doch deinen Scheiss mit irren Klaus Kinski-Samples, Bookaka Shot zu dem man am liebsten die ganze Stadt kurz und klein Schlagen möchte, Rhythmus meines Lebens wegen des geilen 80er-(?)-Samples und der Basel-Erwähnung, Franky Kubricks grandios erzähltes Die John Bello Story (Hühnerhaut!) und Tribut. Aber auch Wand und 30 Sekunden, auf dem Savas laufend sich selber übertrifft, überzeugen. Pflichtkauf!

Als Liebhaber technisch versierter Rapper freut mich zudem extreeeem, dass Olli Banjo mit 6 Cameos so prominent auf JBS3 vertreten ist. Sehr cool auch die – zumindest für mich – Neuentdeckung Mo Trip, der vier amtliche Parts abliefert. Die Grosse Erlösung: Moe Mitchell hat diesmal unterlassen, unter dem Pseudonym Sizzlac auf Englisch zu rappen – Glück gehabt.

Im Gegensatz zu 20minuten-Redaktor Niklaus Riegg, bin ich nicht der Meinung, dass die vielen Gastauftritte (die ja Teil des JBS3-Kozepts sind) dem Hörgenuss schaden – im Gegenteil (siehe oben). Klar, die meisten können KKS das Wasser nicht reichen, aber mindestens Banjo ist auf Augenhöhe mit Savas. Zudem: Ein King braucht seine Untergebenen, um selber glänzen zu können. Oder?;)

Der King ist übrigens am Freitag, den 28. Mai, live im Volkshaus Basel zu hören…better get your Tickets.


Always think pink: Smash 137 auf dem SoCa

Kürzlich noch hat er an der art Karlsruhe ausgestellt und sein Graffiti-Buch Smash Proof signiert, nun ist er back in Basel. Zumindest hab ich dieses frühlingsfrische Piece des Basler Sprayers Smash 137 erst gestern am altehrwürdigen Sommercasino entdeckt. Very nice…

…superfunky natürlich auch das Bild von Jers, der in letzter Zeit verdammt fresh daherkommt, erinnert irgendwie an die Berliner Style-Kanonen Kacao 77 und Phos 4

Hier eines der Smash-Bilder, das in Karlsruhe gezeigt wurde (Quelle: Smash137.net)…


Im Mai steht ein neues Sefyu-Album an!

Good News aus Paris: Sefyu (der Booba für Intelligente;) veröffentlicht am 17. Mai sein drittes Album. Den Vorab-Track Undercover gibts hier. Das exklusive Vorab-Intrumental Mytelefoot sowie einen munter plaudernden Sefyu (für mich was neues) gibts in diesem kleinen Studiobesuch zu sehen bzw. hören…

Quizfrage: Welche Augenfarbe hat Sefyu?;) Dass der Junge Fussball mag, ist ja bekannt, dass der Pariser Um-Ein-Haar-Fussballprofi bei Arsenal London aber auf Marseille (Olympique?) steht, ist mir neu. Wenn Du Dich jetzt fragst, wer dieser Sefyu zum Teufel eigentlich ist, nur soviel: 2006 veröffentlichte der Senegalese seine grandiose Debut-CD Qui suis-je? – eines meiner absoluten Lieblingsalben aus dem Land der Schneckenfresser; 2008 folgte dann das etwas schwächere, aber immer noch grossartige, Suis-je le gardien de mon frère? – die CD ging prompt auf Platz 1 (!) in den französischen Albumcharts und brachte Sefyu dorhin, wo er meiner Meinung nach schon lange hingehört: In die Top-Liga der besten Rapper Frankreichs. Toll, dass ein ’strassenorientierter‘ Rapper endlich einmal die Vorbildrolle eines Künstlers thematisiert…

Um die Vorfreude zu verkürzen: Senegao Ruskov Molotov


King Fynn said so…

Juhui, eine neue Kategorie! Unter «Fynn said so…» gibts in unregelmässigen Abständen Lebensweisheiten, Erkenntnisse und Punchlines von Mini-Me zu lesen. Die erste Story: Der Kleine wacht morgens auf, reibt sich die Augen und stellt fest…Schwesterchen, Mami und Papi sind schon wach. Lakonisch meint er:

«Ych ha gar nid gmerkt, dass ich no schloof.»